Unsere Befindlichkeiten als Grundlage für Emotionen

Wir ertappen uns manchmal dabei, gedankenversunken über ein vergangenes Ereignis nachzudenken und oft kommen dabei Emotionen hoch. Wir ärgern uns darüber, dass wir uns etwas vorgenommen haben und dieses Ziel nicht erreicht haben, weil wir uns ablenken haben lassen. Oder es ist uns bewusst, dass wir nicht konsequent und beharrlich genug waren, die entsprechenden Schritte und Maßnahmen zu treffen, um das Gewünschte zu erreichen. Eigentlich sind diese Gedanken nur unser Konstrukt und wir befinden selbst über diese Situation. Es zwingt uns keiner, irgendwelche Gedanken zu haben oder die Beurteilungen dieser Tatsachen so zu treffen.

Auch wenn wir die Zukunft betrachten und uns zum Beispiel ein bestimmtes Ziel oder Ereignis vorstellen. Wir erwarten dann, dass dieses eintritt und stellen uns die Schritte dorthin schon vor. Wenn jedoch dann manches nicht so klar und überschaubar ist, weil dazu auch Fähigkeiten, Ressourcen oder Helfer nötig sind, dann kann es vorkommen, dass wir uns über den Ausgang der Sache nicht sicher sind. Wir sorgen uns. Wenn jedoch diese Planungen ungewiss sind, dann kann diese Sorge sehr rasch in Passivität und Angst kippen. Wir haben keinen konkreten Plan mehr und Zweifeln an unseren Fähigkeiten. Es mangelt uns an Vertrauen, in die eigenen Fähigkeiten, die Zukunft entsprechend zu bewältigen und es kommt Angst auf.

Wie können wir aus diesen emotionalen Befindlichkeiten herauskommen? Es liegt an uns, die Situation und Tatsache entsprechend einzuschätzen. Wesentlich ist, die Tatsachen zu akzeptieren. Wenn wir dann bei dieser Einschätzung von Diskrepanzen aus vergangenen Erwartungen und eingetretener Realität eine sachliche, wahrheitsgemäße achtsame und nüchterne Betrachtung der Tatsachen vornehmen, dann benötigen wir diese Emotionen nicht. Wir können die verpassten Chancen, fehlenden Maßnahmen und Schritte feststellen, daraus lernen und uns für die Zukunft vornehmen, bedachtsamer und achtsamer an die Bewältigung von Zielen und Wünschen heranzugehen.

Auch bei künftigen Erwartungen und Zielen und dem Auftreten von Sorgen, Angst oder mangelndem Vertrauen liegt es an uns, die entsprechenden erforderlichen Ressourcen einzubinden, die Abläufe in kleine Schritte aufzuteilen und Schritt für Schritt, Punkt für Punkt an die Bewältigung der Aufgaben heranzugehen. Dazu ist es auch erforderlich, den entsprechenden Preis für die Erreichung eines Zieles zu zahlen. Das ist in vielen Fällen, die erforderliche Zeit aufzubringen, das heißt, sich mit der Aufgabe intensiver auseinanderzusetzten oder sich entsprechende Fähigkeiten oder Fertigkeiten aneignen bzw. jemanden einbinden, der diese einbringen kann.

Quelle: Buch von Josef Streisselberger “Emotionen“

Es ist auch denkbar, dass gewisse Emotionen, wie Angst vor bestimmten Situationen, z.B. vor größernen Gruppen zu sprechen, etc., aus früheren Leben stammen können. Da kann ein erfahrener Rückführungsleiter die vergangenen Leben scannen und die Ur-Ursachen für diese Ängste aufdecken, die mit dem heutigen Leben noch im Zusammenhang stehen. Setze Dich mit einem Rückführungsleiter deiner Wahl in Verbindung und vereinbare einen Termin oder kläre die Möglichkeit ab.

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